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mercedes_benz Der Kassenschlager w123 wurde 2,7 Millionen mal gefertigt und übertraf damit sogar das Erfolgsmodell w114/w115 (Strichacht). Der w123 befand sich jahrelang auf Platz 3 der deutschen Zulassungsstatistik. Die Entwicklungszeit des w123 betrug acht Jahre. Das T-Modell wurde offiziell im September 1977 eingeführt. Im ersten vollen Produktionsjahr 1979 verließen 10.405 Exemplare mehr die Werkshallen, als Mercedes dies ursprünglich geplant hatte (28.405 Fünftürer). Im Produktionszeitraum Oktober 1980 bis Januar 1986 wurden annähernd genauso viele TDT gefertigt: Nämlich 28.216.

Im Produktionsjahr 1981 wurden mit 6.710 Fahrzeugen die meisten Turbodiesel ausgeliefert. Laut Kraftfahrtbundesamt waren davon in Deutschland 2002 noch 746 zugelassen. Der Bestand der zugelassenen Turbodiesel schwindet seit Mitte der 90er jährlich um zirka 20 Prozent. Demnach dürfte die Zahl der 2005 in Deutschland zugelassenen TDT-Modelle bei knapp 400 Fahrzeugen liegen. Der Grundpreis des w123 TDT betrug 1980 37.143 DM; zum Produktionsende 46.113 DM, inklusive Mehrwertsteuer.

Tourismus und Transport

Die Technik des aufgeladenen Dieselmotors fand seinen Ursprung im USA-Programm von Mercedes Benz. Die Limousinen-Modelle werden in den USA unter der Bezeichnung 300 DT geführt. Der Motor bewährte sich zuvor in der S-Klasse w116, sprich im 300 SDT. Ab 1980 in Deutschland lieferbar, galt er lange Zeit als schnellster Diesel auf Europas Straßen. Die 123er Kombis waren das erste Mercedes-Modell mit serienmäßigem, rechten Außenspiegel. Bis zu 53 Extras standen beim w123 einzeln zur Verfügung. Offiziell gab es sogar ein Fensterleder mit Mercedes Ersatzteilnummer. 41 Uni-Lackierungen wurden angeboten sowie 22 Metallic-Lackierungen. Bei der Innenausstattung gab es vier Ausführungen: Stoff, MB-Tex, Leder und Velours. Über die einzelnen Extras und Ausstattungen geben 80 unterschiedliche Prospekte Auskunft.
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„Vielseitig, wie seine Fahrer“

Der Diagnosestecker wurde erstmals beim w123 eingeführt. Er gibt Auskunft über die Drehzahl, den Schließwinkel und den Zündzeitpunkt. Auch das Absaugen des Motoröls war beim w123 erstmals von oben durchführbar. Die Motorhaube kann als weitere Neuheit 90° senkrecht aufgestellt werden. Ebenfalls ein Novum bei Mercedes: Die Verschleißanzeige der Bremsbeläge.

Zu den prominenten (bekannten) Besitzern eines w123 gehörten John Lennon (300 TD), Falco, Mike Krüger und Roger Wittaker.


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